Swerdberas Aldsahse

 

Wir schreiben das Jahr 775. Die Sachsen liefern einen bitteren Streit gegen Carolus‘ grausamen Versuch, auch sie zu unterwerfen und christianisieren. Die meisten Völker in Europa sind bereits bekehrt zum Kreuz. Die Nordmannen und die Sachsen halten jedoch noch fest an ihren heidnischen Ursprung, an die Natur, die den Lebensrythmus bestimmt und an die Götter, die darüber wachen.

In diesen Zeiten gibt es nördlich des Rhein kaum Städte oder größere Dörfer. Man lebt hauptsächlich in Sippenverbänden in  kleinen Niederlassungen auf dem Land oder an den Flüssen. Die Sippe lebt vom eigenen Landbau und Vieh, von der Jagd und Fischerei.  Die kleinen Gehöfte auf dem Land werden manchmal verlassen  für fruchbareren Boden.

Während dieser unruhigen Zeit herrscht nicht immer nur Feindseligkeit zwischen Friesen, Franken und Sachsen, jedoch sind Glaube und Macht Grund für einen verwütenden Streit und das Streben, die heidnischen Völker zu unterwerfen.

Die Aldsahse – die Sachsen, die auf dem Kontinent verblieben – sehen sich immer öfter gezwungen zur Waffe zu greifen um die Lebensgewohnheiten zu verteidigen. Die Franken sind militärisch gut organisiert und zahlenmäßig überlegen, jedoch auch die Sachsen unter Herzog Widukind sind gute Krieger und liefern verbissenen Widerstand.

In diesen Zeiten sind Sachs, Axt und Speer ebenso wichtig als der Pflug. Man nennt uns manchmal Schwertträger oder Waffenbrüder:

 Swerdberas

Mehr über  unsere Sippe
Background photograph by © Cindy Koning Fotografie
© Sweordweras Ealdseaxe